Frankfurt am Main, 11.02.2004
Köln, den 11.02.2004 (MedCon) – Karneval ist – nicht nur im Rheinland – die Zeit ausgelassenen Feierns: wenig Schlaf, viel Sekt, Bier & Co. Hochprozentiges hat dabei Konjunktur: Wer im kalten Wind auf den „Zoch“ wartet, wärmt sich schon mal mit Alkohol auf. Für den Körper und besonders die Leber brechen allerdings harte Zeiten an; vor allem die Leber leistet dabei Schwerstarbeit.
Wer munter und wahllos durcheinander trinkt, darf sich am nächsten Morgen nicht über einen dicken Kater wundern. Deshalb: Maßvolles Feiern ist angesagt, rät die Deutsche Angestellten Krankenkasse (DAK). Also nie ohne Essens-Grundlage im Magen zur Fete und immer mal zwischen Bier oder Wein ein Glas Mineralwasser trinken. Und: Helle Getränke wie zum Beispiel Weißwein oder Grappa tun dem Körper besser, denn dunkle Alkoholika wie Branntweine oder Liköre enthalten besonders viele Farb- und Aromastoffe – vor allem aber Fuselöle. Diese Kombination „vergiftet“ buchstäblich das Gehirn und sorgt für den ungeliebten Kater am Morgen. Eine Aspirin vor dem Zubettgehen kann dem manchmal vorbeugen.
Übelkeit und Erbrechen sind übrigens die Folgen einer gereizten Magenschleimhaut. „Der Alkoholabbau in der Leber senkt außerdem den Blutzuckerspiegel und verstärkt damit Schwindel und übelkeit“, erklärt Hella Thomas, Ernährungswissenschaftlerin der DAK. Gegen den Nachdurst hilft am besten viel Mineralwasser. „Salziges wie Brühe oder Salzheringe gleicht den Mineralverlust aus. Vitamin C hilft der Leber, die Gifte schneller abzubauen“, so Thomas. Hingegen enthalten Cola und Säfte besonders viel Zucker und verstärken damit sogar die Wirkung des Alkohols. Morgendliche Wechselduschen und ein Spaziergang an der frischen Luft verhelfen dem Organismus wieder auf die Sprünge.
letzte Änderung 10. Mai 2012, 13:32 Uhr
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Stand: 18-May-2012, 11:15 AM
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