Frankfurt am Main, 16.09.2009
TÜBINGEN (Biermann) – Patienten mit nicht-alkoholischer Fettleber-Erkrankung (NAFLD) profitieren von Ernährungsberatung und vermehrter körperlicher Aktivität, berichten Tübinger Forscher in der September-Ausgabe des Fachjournals GUT.
50 NAFLD-Patienten und 120 Personen mit hohem Risiko für das Metabolische Syndrom nahmen an der Studie der Abteilung für Innere Medizin des Tübinger Universitätsklinikums teil. Sie alle erhielten eine Ernährungsberatung mit dem Ziel der Gewichtsreduktion. Zudem wurden sie angewiesen mehr Ausdauersport zu machen.
Nach neun Monaten stellten die Forscher um Seniorautor Dr. Norbert Stefan fest, dass alle Studienteilnehmer Fettgewebe abgebaut hatten und ihre Fitness zugenommen hatte. Besonders auffallend waren die Veränderungen in der Leber: Die Menge an Leberfett war um 31 Prozent gesunken. Bei 20 der NAFLD-Patienten konnte nicht länger von einer Fettleber-Erkrankung gesprochen werden.
Stefans Team schlussfolgert, dass vor allem die Herz-Kreislauf-Fitness den Fettgehalt in der menschlichen Leber bestimmt.
Quelle: Gut 2009; 58: 1281-1288. High cardiorespiratory fitness is an independent predictor of the reduction in liver fat during a lifestyle intervention in non-alcoholic fatty liver disease.
K. Kantartzis, C. Thamer, A. Peter, J. Machann, F. Schick, C. Schraml, A. Königsrainer, I. Königsrainer, S. Kröber, A. Niess, A. Fritsche, H.-U. Häring, N. Stefan.
letzte Änderung 02. Februar 2012, 11:59 Uhr
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Stand: 05-Feb-2012, 02:58 AM
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