Die unter den verschiedenen Lebererkrankungen auftretende Enzephalopathie reicht von geringfügigen Beeinträchtigungen des Bewusstseins oder subtilen Störungen der intellektuellen Fähigkeiten bis hin zu schweren Verwirrtheitszuständen und zum Koma. Sie unterscheidet sich in ihrem Erscheinungsbild nicht von anderen Enzephalopathien, d.h. Hirnstörungen anderer Herkunft, die z.B. unter hypoglykämischen Zuständen (Unterzuckerung, Verminderung des Blutzuckers), CO2-Narkose, urämischen Zuständen (Niereninsuffizienz, Harnvergiftung) oder Schlafmittelvergiftungen zu beobachten sind.
Einer hepatischen Enzephalopathie liegt immer auch eine Lebererkrankung zugrunde. Damit müssen sowohl die Lebererkrankung als auch eine Hirnleistungsstörung einzeln diagnostiziert werden. Die Leberzirrhose ist die häufigste zugrunde liegende Erkrankung, bei der häufig ausgeprägte Umgehungskreisläufe um die Leber (portosystemische Kollateralen) vorhanden sind. In seltenen Fällen können auch eine chronische Hepatitis mit portalem Hochdruck (Hochdruck in der Pfortader / Portalvene) und Lebermetastasen die Ursache der hepatischen Enzephalopathie sein.
Häufige Symptome einer hepatischen Enzephalopathie
Therapie der hepatischen Enzephalopathie
letzte Änderung 11. Juni 2013, 15:06 Uhr
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URL: http://www.leber-info.de/lebererkrankungen/enzephalopathie/diagnose_2/index.jsp
Stand: 19-Jun-2013, 09:52 AM
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