SEOUL (BIERMANN) – Zahlreiche Studien haben die schützende Wirkung grünen Tees gegen gallenstau- und alkoholbedingte Fibrose der Leber nachgewiesen. Koreanischen Forschern ist es nun gelungen, den Wirkmechanismus hinter dieser Beobachtung aufzuklären.
Im World Journal of Gastroenterology berichten Prof. Hong-Yon Cho von der Korea University in Seoul und Kollegen, dass sie den schützenden Effekt von Extrakten des grünen Tees an Leberzellen von Ratten untersucht haben.
Es zeigte sich, dass die Verfütterung von grünem Tee an Ratten die krankhafte Vermehrung von Bindegewebe in der Leber (Fibrose) verhindern konnte, was die Forscher durch Untersuchungen von Gewebeschnitten aus der Leber und durch Bestimmung des Hydroxyprolin-Gehalts in der Leber nachweisen konnten. Hydroxyprolin dient als Indikator für die Ablagerung von Kollagen, einem Bindegewebsprotein, in der Leber.
Die Forscher schließen aus ihren Ergebnisse, dass grüner Tee Leberzellen schützen und die Ablagerung von Kollagenfasern in der Leber reduzieren könnte. „Grüner Tee ist eine sichere und wirksame Methode, um die Leberfibrose zu lindern“, schreiben die Forscher abschließend.
Quelle: World J Gastroenterol 2009; 15(41): 5200-5205. Antifibrotic effects of green tea on in vitro and in vivo models of liver fibrosis. Kim HK, Yang TH, Cho HY.
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Letzte Änderung: 03.12.2009, 13:47 Uhr
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Stand: 03.12.2009, 13:47 Uhr
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