LOS ANGELES (MedCon) - Leberkrebs bleibt lange Zeit unbemerkt, weil meist keine Schmerzen zu verspüren sind. Jetzt haben amerikanische Forscher allerdings nachgewiesen, dass Menschen, die an Diabetes oder viraler Hepatitis leiden und dabei zugleich noch heftige Alkoholkonsumenten sind, ein stark erhöhtes Risiko für diese Krebsart haben.
Dr. Jian-Min Yuan und Kollegen von der University of Southern California in Los Angeles untersuchten virale und nicht-virale Risikofaktoren für Leberkrebs bei 295 betroffenen Patienten sowie 435 krebsfreien Kontrollpersonen. Wie erwartet waren Hepatitis B-Virus- und Hepatitis C-Virus-Infektionen Risikofaktoren für Leberkrebs - so die Autoren - wobei Hepatitis den stärkeren Effekt hatte.
Und: Im Vergleich zu Nicht-Trinkern hatten moderate Trinker ein 40 Prozent geringeres Risiko für Leberkrebs, doch erhöhte starker Alkoholkonsum das Risiko deutlich. Zudem steigerte eine Diabetes-Vorgeschichte das Leberkrebsrisiko um das fast Dreifache.
Starkes Trinken erhöhte bei Diabetikern die Wahrscheinlichkeit, Leberkrebs zu bekommen, mehr als 17fach, berichtet das Team, wohingegen die Kombination von viraler Hepatitis und Diabetes oder viraler Hepatitis und heftigem Alkoholkonsum jeweils das Risiko für Leberkrebs rund 48-fach ansteigen ließ.
Quelle: Cancer 1.9.2004
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Letzte Änderung: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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Stand: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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