NEW ORLEANS (MedCon) - Die täglichen Tassen Kaffee bringen nicht nur den Kreislauf auf Trab, sondern scheinen auch einen gewissen Schutzeffekt vor Lebererkrankungen zu bieten. Das jedenfalls behaupteten amerikanische Experten während der diesjährigen USA-weit veranstalteten "Digestive Disease Week".
Die Erkenntnisse basieren auf Daten des dritten, zwischen 1988 und 1994 durchgeführten US National Health and Nutrition Examination Survey, die Dres. James E. Everhart und Constance E. Ruhl bezüglich des Zusammenhangs zwischen dem Konsum koffeinhaltiger Getränke und Leberkrankheiten auswerteten.
Bei Menschen, die aufgrund exzessiven Alkoholkonsums etc. für Lebererkrankungen gefährdet waren, schien der Genuss von zwei und mehr Tassen Kaffee pro Tag gegen Leberschäden zu schützen. Verglichen mit Nicht-Kaffeetrinkern zeigten sie 44 Prozent seltener Belege für einen Leberschaden. Und: Mit jedem koffeinhaltigen Getränk wurde das Risiko weiter gesenkt.
Allerdings - so warnte Everhart - sei es noch zu früh, um Empfehlungen zur richtigen Koffein-Aufnahme zu geben, denn Koffein könne schließlich auch andere eher negative Wirkungen auf den Organismus haben. Inzwischen weiß man aber, wie es zum Leberschutz durch Koffein kommen kann. Die Substanz bremst Zellstrukturen, die so genannten Adenosin-Rezeptoren aus. Damit wird das Immunsystem, das die Leber schützt, stimuliert.
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Letzte Änderung: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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Stand: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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