Die Leber hat die Aufgabe, Verdauungsprodukte, die vom Darm zugeführt werden, umzubauen und zu entgiften. Wenn die Leber bei einer chronischen Schädigung ihre Entgiftungsfunktion nicht mehr erfüllen kann, entsteht eine besonders schwerwiegende Komplikation der Leberzirrhose, die mit dem Fachbegriff hepatische Enzephalopathie beschrieben wird. Es handelt sich um eine leberbedingte Hirnfunktionsstörung:
Erste Hinweise auf eine hepatische Enzephalopathie sind:
Treten diese Symptome im Zusammenhang mit einer chronischen Lebererkrankung (zumeist Leberzirrhose) auf, muss die Diagnose hepatische Enzephalopathie in Betracht gezogen werden. Weitere Untersuchungen helfen, die Diagnose abzusichern.
Bereits frühe Stadien der hepatischen Enzephalopathie sollten behandelt werden. Zuerst sollte versucht werden, die zugrunde liegende Lebererkrankung zu therapieren und somit die Entgiftungsfunktion der Leber so weit wie möglich zu erhalten.
Es gibt auch geeignete Therapiemöglichkeiten, so z. B. die Gabe einer speziellen Aminosäurenverbindung, die die Entgiftungsfunktion der Leber steigert. So können die neurologischen Komplikationen der hepatischen Enzephalopathie rasch und nachhaltig beseitigt oder minimiert werden.
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Letzte Änderung: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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Stand: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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