Diese Enzyme sind am Zellstoffwechsel beteiligt und beeinflussen den Abbau und Umbau von Eiweißbausteinen (Aminosäuren). In den Leberzellen sind sie reichlich enthalten, aber auch im Herzmuskel, in der Skelettmuskulatur, in den Nieren, in den Lungen und im Gehirn. Insofern sind diese Enzymwerte z.B. bei einem Zelluntergang in der Herzmuskulatur infolge einer Mangeldurchblutung - also einem Herzinfarkt - oder bei Muskelquetschungen im Blut erhöht. In der Leber ist ihre Konzentration besonders hoch und sie reagieren auf Leberschäden sehr deutlich. Bei einer akuten Hepatitis können die Werte der Transaminasen auf 3000 bis 10000 U/l ansteigen. Bei chronischen Leberkrankheiten, wenn die Leberzellen erst allmählich geschädigt werden, liegen die Transaminasen wesentlich niedriger. Sehr hohe Transaminasen-Werte finden sich bei Knollenblätterpilz-Vergiftungen, die zu akuten, schweren Leberschädigungen führen.
Wichtige Transaminasen sind:
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Letzte Änderung: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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Stand: 26.07.2007, 17:34 Uhr
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